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Der Hof Schulze Rötering wird um 1340 zum ersten Mal in dem ältesten Höferegister des Domkapitels zu Münster erwähnt. In den Schätzungsregistern des ehemaligen Fürstentums Münster im Jahre 1498 erscheint Schultetus to Rötering in Ahlen extra muns mit sechs Personen. Der Hofname bleibt durch alle Jahre erhalten. Im Jahre 1844 wird der Hof von einem Urahn für 800 Taler abgelöst.
Heute wird der Hof von Martin und Hildegunde Schulze Rötering als Ackerbaubetrieb geführt. Angebaut werden neben Weizen und Raps, auch Spargel und Erdbeeren. Zum landwirtschaftlichen Betrieb gehören zudem die Weizenkornbrennerei, das Backhaus und das Landcafé. Innerhalb der Gräfte liegt die alte Hofstelle aus dem 14. Jahrhundert. Die Fachwerkhäuser außerhalb der Gräfte wurden in den letzten 20 Jahren neu am Hof wiederaufgebaut.
Eine lange Tradition haben inzwischen das große Hoffest an Pfingsten, an dem der alte Gräftenhof seine Tore für die Besucher öffnet und mit viel Leckerem und Unterhaltsamem aufwartet, und der urige Weihnachtsmarkt am dritten Advent.


